Aufgaben des Jagdaufsehers / der Jagdaufseherin

Die Aufgaben eines Jagdaufsehers sind vielschichtig und resultieren letztendlich auch aus dem Dienstvertrag mit dem jeweiligen Revierinhaber. Grundlegende Aufgaben des sächsischen Jagdaufsehers werden schon in unserer Satzung genannt.

Es folgt eine Aufzählung einzelner Aufgaben. Diese Aufzählung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, stellt in der Reihenfolge der Nennung keine Wertigkeit dar und soll lediglich einen kurzen Anriss der vielfältigen Einsatzmöglichkeiten eines Jagdaufsehers wiedergeben.

Schutz der freilebenden Tier- und Pflanzenwelt und Erhalt einer Artenvielfalt, Sicherung ihrer Lebensgrundlagen
Pflege und Erhaltung eines wildgerechten Biotops, wie z.B. Schaffung von Äsungsflächen, Anlegen von Hecken und Feuchtbiotopen
Hege und Schutz auch von nicht dem Jagdrecht unterliegenden Arten, z.B. Amphibien, Vögeln, Ameisen
Waidgerechte Jagdausübung und Erhaltung unseres jagdlichen Brauchtums, Verminderung von Wildschäden
Organisation und Durchführung von Gesellschaftsjagden einschliesslich der Wildbretvermarktung, Koordination und Durchführung eventueller Nachsuchen
Führung von Jagdgästen
Pflege, Reparatur und Neuanlage von jagdlichen Einrichtungen
Ausübung des Jagdschutzes und Bejagung des Raubwildes/Raubzeugs
Organisation und Durchführung der Jungwildrettung vor Erntearbeiten
Zusammenarbeit mit den Jagdgenossen, den Behörden, jagdlichen Vereinigungen und Teilen der Bevölkerung ( Öffentlichkeitsarbeit )
Laufende Fortbildung in jagdrechtlichen, naturschutz- und waffenrechtlichen Belangen, Trainieren des jagdlichen Schiessens