Jagdleiter-Seminar am 08.09. - 09.09.2018

 

 

Weiterbildungs- Wochenende in Eibenstock 07.07. - 08.07.2018

Datum: Samstag und Sonntag, vom 07.07.2018 - 08.07.2018

Zielgruppe: Fortbildung für Jäger und Module für den Revierhegemeister WSH

Ort: Waldgaststätte und Herberge Naturfreundehaus Rote Grube


Rotgrubener Straße, Rote Grube 1 08309 Eibenstock / OT Sosa

GPS / 50°28'33.5"N 12°41'32.1"E

Ablauf:                   

Samstag, 07. Juli 2018

09:00 Uhr  Begrüßung

09:15 Uhr Rotwild - Management , Gastdozent Revieroberjäger Andree Friedrich

12:00 Uhr Mittagspause

13:30 Uhr Der Elch- Wildtierkunde und Ökologie

Waschbär, Dachs &Marder - Räuber der Region

Wildlocker - Welche gibt es? Was können sie leisten und wann kann ich sie einsetzen?

17:30 Uhr Gemeinsames Abendessen, anschließend gemütliches Beisammensein

Sonntag, 08. Juli 2018

08:00 Uhr  Frühstück

09:00 bis 13:00 Uhr Der Specht und sein Lebensraum

Vorträge erstellen mit Power Point

13:00 bis 14:00 Uhr  Abschlussbesprechung und Verteilen der Teilnahmebescheinigungen, anschließend Heimreise

Unkostenbeitrag:     

40,00 € / Tag (76,00 € / gesamtes Wochenende)

Unkostenbeitrag für Mitglieder JAS und WSH:     

32,00 € / Tag (60,00 € / gesamtes Wochenende)

 


Teilnehmermeldung bis zum 25.06.2018 an RHM Kai Georgi,

Tel.: 0177 86 09 111 oder per E-Mail:  kai.georgi@yahoo.de

 

 

Liebe Jagdhornbläserinnen, liebe Jagdhornbläser, bitte bringt Eure Jagdhörner mit.

Wir freuen uns euch an dem Ausbildungswochenende begrüßen zu dürfen!

Herzliche Grüße und Waidmannsheil wünschen

 

Kai Georgi und Clemens Strahl

 

 

 

 

 

Wolfsmonitoring 24.08.2018

Datum: Freitag, dem 24.08.2018, 10:00 - 15:00 Uhr, Thema: "Wolfsmonitoring"

Durchführender: Forstoberrat Hurtig (Bereichsleiter Naturschutz), Forstoberinspektorin Stölzner

Ort: Bundesforstbetrieb Mittelelbe, Betriebsbereich Annaburger Heide,   Am Pechdamm 1, 04916 Herzberg (Elster)/ OT Züllsdorf

Ablauf: bis 10:00 Uhr Eintreffen in Züllsdorf, 10:00 - 12:30 Uhr Vortrag, 12:30 - 15:30 Uhr Revierbegehung, 15:30 Uhr Ende Es besteht im Anschluss die Möglichkeit, an einem Gemeinschaftsansitz im Bundesforstrevier "Glücksburger Heide" teilzunehmen. Bejagbares Wild: Rotwild, Rehwild, Schwarzwild

Leitung: Revierleiterin Forstoberispektorin Rathmann, Ort: Bundesforstrevier Annaburger Heide

Unkostenbeitrag: 20,00 € Jagdbetriebskosten/ Standgebühr

Ablauf: 16:00 Uhr Verlegung von Züllsdorf nach Dorfstraße 38, 06917 Jessen (Elster), Verpflegung in der Gaststätte Lindeneck, 18:00 Uhr Fahrt ins Revier und Einweisung/ Belehrung, 19:00 - 23:00 Uhr Gemeinschaftsansitz

Teinehmermeldung getrennt nach Teilnahme an der Weiterbildung und/oder Gemeinschaftsansitz bis 10.08.2018 an RHM Frank Seyring, Tel.: 0172 6086170 oder per E-Mail: presse_jagdaufseher@aol.de

 

Familientag 2018 Burg Stolpen

 

Burg Stolpen (c) Klaus Schieckel

 

Zum Familientag am 16.06.2018 treffen sich alle Interessierten um 11:00 Uhr auf dem Marktplatz in 01833 Stolpen. Bitte meldet Eure Teilnahme bis zum 16.05.2018 an unsere Vorsitzende Eva-Maria Leonhardt.

Der Unkostenbeitrag beträgt pro Person 20,00 € für Mittagessen und Burgbesichtigung mit Führung. Mittags haben wir die Wahl zwischen Rinderroulade und Seelachs.

Den Betrag von 20,00 € pro Person bitte bis zum 16.05.2018 überweisen auf folgendes Konto:

Sparkasse Mittelsachsen, Konto_Nummer 411 0049 119

IBAN: DE95 8705 2000 4110 0491 19

Wir hoffen auf viel Sonne und eine rege Teilnahme. Bitte Jagdhörner nicht vergessen!

Der Vorstand

 

Mitgliedervollversammlung am 24.01.2018

Unsere erste Mitgliedervollversammlung 2018 findet am 24.02.208 in

01737 Tharand OT Grillenburg, Hauptstraße 18 statt.

Treffpunkt um 13:00 Uhr in der Gaststätte "Waldhof"

Treffpunkt Vorstand schon 10:00 Uhr

Bitte Jagdhörner nicht vergessen!

Waidmannsheil der Vorstand

 

Jagdausübung schließt Feldwegbenutzung ein

Das Befahren eines Feldweges, das nur eine Durchfahrt für den eingeschränkten Verkehr erlaubt („landwirtschaftlicher Verkehr frei”), erlaubt auch dem Jäger, mit seinem Pkw diesen Weg zu befahren, soweit seine Fahrt im Zusammenhang mit der Jagdausübung steht. Bei Fahrten im Rahmen der Jagdausübung handelt es sich um „landwirtschaftlichen Verkehr”. Die Jagd ist als Landwirtschaft der Wildbewirtschaftung zuzuordnen. Der betroffene Jäger kann daher auch die landwirtschaftlichen Wege benutzen und riskiert kein Bußgeld.

Oberlandesgericht Celle, Az. 322 SsRs 154/14

Neuer Flyer für unseren Verband

Hier stellen wir unseren neuen Flyer vor. Zum Runterladen bitte unten auf unser Logo klicken.

Unser Flyer steht im "PDF" - Format zum Download für Sie bereit:

Flyer Jagdaufseher Verband Sachsen e.V




zum Flyer

 

Jagd auf Wasserwild nun bleifrei, was nehmen?

 

 

Lilie für Stahlschrotbeschuss

 

Zuerst einmal sollte man seine Flinte auf Stahlschrotbeschuss untersuchen. Wir erinnern uns, eine „Lilie“ muss unter den Beschusszeichen zu finden sein. Die Bezeichnung „Stahlschrot“ täuscht, es handelt sich hier um Weicheisenschrote.
Sollten Sie diese Lilie gefunden haben, so können Sie wählen zwischen Stahlschrot oder Alternativschroten mit normaler Ladung oder solchen Schroten mit verstärkter Ladung (Gasdruck 1050 bar). Diese Munition ist auf der Patrone als solche mit verstärkter Ladung gekennzeichnet.
Haben Sie eine Flinte ohne Stahlschrotbeschuss, so dürfen nur Stahl- oder Alternativschrote mit normaler Ladung verschossen werden. Dabei gilt in der Regel:

  • Kaliber 12/70: maximal 3,25 mm Durchmesser
  • Kaliber 16/70: maximal 3,00 mm Durchmesser
  • Kaliber 20/70: maximal 2,60 mm Durchmesser

Im Zweifel ist es besser, seinen Büchsenmacher zu befragen. Dieser wird auf jeden Fall die für den jeweiligen Waffentyp richtige Stahlschrotmunition wählen und so erhält man sicherlich auch noch einige wichtige Tipps zu deren Anwendung, beispielsweise welche Wechselchokes man einsetzen sollte bzw. wie weit die maximale Schussdistanz bei welcher Sorte ist.
Die günstigsten bleifreien Schrote sind Weicheisen-Schrote. Wer viel jagdlich schießt, sollte zu diesem Schrotmaterial greifen. Nach Meinung der Experten sollen sie genügend Leistung bis ca. 35 Meter bieten.
Leider können Stahlschrote oder auch Alternativschrote wie Zinkschrot oder Schrote aus Wolfram die Bleischrote jagdlich nicht voll ersetzten. Schrote aus Wismut können sich besonders bei Knochentreffern voll zerlegen und sind somit auch nicht optimal als Bleiersatz geeignet. Ein Einsatz von Stahlschroten beispielsweise aus normal beschossenen Waffen zur Gänsejagd muss aus weidgerechter Sicht abgelehnt werden. Vielleicht können die Praktiker hierzu nach der Saison mehr sagen.
Fazit: Wir sollten auf alle Fälle zuerst einmal mit unserer gewählten Stahlschrot- bzw. Alternativschrotmunition eine Anschuss-Scheibe (aus Pappe!) beschießen. Nur so wissen wir über die Schrotverteilung und Deckung der Garbe Bescheid. Danach sollten wir uns darüber klar werden, dass die Stahlschrote beim Aufprall auf den Boden nur wenig von ihrer Energie verlieren. Die Gefahr von Abprallern sollte deshalb bei der Jagd mit einkalkuliert werden. Auf Grund der verschiedenen Beschuss-Zustände (Stahlschrotbeschossen ja oder nein) ist ein Ausleihen von Patronen auf der Jagd nur nach sorgfältiger Prüfung anzuraten!
Deshalb raten wir momentan zu einem gesetzeskonformen Stahlschroteinsatz nur auf Wasserwild. Das restliche Wild wie Fuchs und Dachs sollte tierschutzgerecht bis zum 01.04.2014 weiterhin mit den bisher bewährten Bleischroten bejagt werden, gerade weil man dabei oft die Kombinierte oder den Drilling benutzt. Danach lohnt es sich vielleicht, über einen Flintenneukauf mit Stahlschrotbeschuss nachzudenken, da ein Neubeschuss für ältere Flinten eher nicht empfehlenswert erscheint. In Indoorschießständen kann jedoch weiterhin mit Bleischrotmunition trainiert und die bewährte Flinte benutzt werden.


Oliver Zwicker