Familientag des Jagdaufseher Verbandes Sachsene.V. bei der Erkundung von Leipzig

Am Sonntag, den 11. Juni 2017 fand unser Familientag des Jagdaufseher Verbandes Sachsen e.V. in Leipzig statt. Wir trafen uns, bei schönstem Ausflugswetter, in Leipzig vor dem „Bayrischen Bahnhof“, um von dort aus die Stadt mit Bus und Schiff zu erkunden. Nach einem gemeinsamen Mittagessen im Restaurant „Bayrischer Bahnhof“ wurden wir mit dem Bus abgeholt und zum Startpunkt der Schiffsrundfahrt gebracht. Hier teilte sich die Gruppe auf Bus und Boot auf. Nach der Hälfte der Zeit wechselten beide Gruppen die Transportmittel.

Die Fahrt startet mit dem Motorboot „Weltfrieden“ am Klingerweg stromaufwärts auf der Weißen Elster, führt vorbei an Deutschlands erstem Versandhaus und an Industriebauten der Gründerzeit. Wir durchfuhren eine Flusslandschaft mit den Parks von Palmengarten und Klingerhain. Bei der Fahrt auf dem Karl-Heine-Kanal sahen wir das Stelzenhaus, Industriebauten die heute Loftwohnungen beherbergen und das Riverboat auf einer ehemaligen Eisenbahnbrücke. Der Kapitän erklärte uns dabei die Geschichte des Stadtviertels und die Nutzung des Flusses „Weiße Elster“ und seiner Kanäle im Laufe der geschichtlichen Entwicklung der Stadt Leipzig. Unser Gästeführer zeigte uns während der Stadtrundfahrt mit dem Bus u.a. folgende Stationen: Hauptbahnhof – Reichsgericht/Bundesverwaltungsgericht – Musikviertel mit Universitätsbibliothek - Gohliser Schlösschen – Schillerhaus – Zoo – Architektur der Kaiserzeit im Waldstraßenviertel - Zentralstadion - Altes Messegelände - Augustusplatz mit Gewandhaus und Uni. Der erlebnisreiche und schöne Tag endete Im Biergarten des „Bayrischen Bahnhofes“, bei dem einen oder anderen kühlen Getränk und interessanten Gesprächen.

Den Stadtführern und vor allem unserer Vorsitzenden Eva Maria Leonhardt, die die Veranstaltung wie immer sehr engagierte und mit Herzblut organisierte, sei hier noch einmal herzlich gedankt.

Frank Seyring, Revierhegemeister WSH

 

 

Anschuss-Seminar fand großen Zuspruch

Ein vom Jagdaufseherverband Sachsen e.V. angebotenes Anschuss-Seminar, nutzten am 29. April 2017 zahlreiche Mitglieder und Jäger der Kreisjägerschaften zur Fort- und Weiterbildung. Bei der, im Jagdrevier des Jagdaufsehers Daniel Habich in Theorie und Praxis durchgeführten Veranstaltung, waren sowohl erfahrene Nachsucheführer und auch zahlreiche Jungjäger anwesend.

Während des ganztägigen Seminares wurden, durch den Seminarleiter Daniel Habich, am Vormittag wichtige theoretische Grundlagen zu folgenden Themen vermittelt:

  • Grundlagen der Lehre vom Anschuss und der Arbeit nach dem Schuss,
  • Gesetzesgrundlagen zum Tierschutz und der waidgerechten Jagd,
  • Schussszeichen und dem Verhalten des Wildes nach dem Schuss,
  • Unersuchung des Anschussortes mit Anschusskontrolle,
  • Pirschzeichen und deren Auswertung für die Nachsuche,
  • Ballistik und Wundballistik verschiedener Kaliber und Geschosse.
  • Bleifreie Munition, …Fluch oder Segen?

Die theoretische Unterweisung wurde seitens des Referenten und der Seminarteilnehmer durch praktische Erfahrungswerte ergänzt. Am Nachmittag ging es ins Revier. Hier hatte der Seminarleiter keine Mühen gescheut, Schuss- und Pirschzeichen so realistisch wie möglich darzustellen. Dabei stand ein Stück Unfallwild zu Unterrichtszwecken zur Verfügung. Zunächst wurde der Wildkörper mit unterschiedlichen Kalibern und Geschossarten beschossen, um typische Pirschzeichen zu gewinnen. Im Anschluss gingen die Seminarteilnehmer zu verschiedenen präparierten Anschüssen, um hier die Theorie in der Praxis umzusetzen. Zum Abschluss des Ausbildungstages lobten die Seminarteilnehmer die sehr gute Organisation der Ausbildung und die hohe Qualität der Verbindung zwischen Theorie und Praxis. Einhellig wurde die Meinung vertreten, dass ein qualifiziertes Anschuss-Seminar zur Pflichtveranstaltung eines jeden Jägers werden sollte.

Ein besonderer Dank geht an Jagdaufseher Daniel Habich und seinen Mitstreitern, für die Organisation und Durchführung des Seminars. Dank auch dem Team des „Krögiser Schützenverein 1183 e.V.“ für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und der exzellenten Bewirtung.

Frank Seyring, Revierhegemeister

Zufriedene Teilnehmer des Anschuss-Seminars

Eröffnung des Seminars durch Jagdaufseher Daniel Habich

 

Oft bleiben nur einige Schnitthaare

 

Fangjagdsemniar am 01.04.2017

Bereits zum 2.Mal führte der Jagdaufseherverband Sachsen e.V. im Rahmen der Ausbildung zum Jagdaufseher 2017 unter der Leitung von Revierhegemeister Clemens Strahl - Inhaber der Forstverwaltung Strahl und der Jagdschule Vogtland - ein Fangjagdseminar Prädatorenmanagement durch, bei welchem wir 15 Teilnehmer begrüßen konnten.

Nach dem Vermitteln der theoretischen Grundlagen, z.B.

  • Rechtliche Bestimmungen der Fangjagd
  • zugelassene und verbotene Fanggeräte
  • Anwendung der unterschiedlichen Fanggeräte und Fallenmeldesysteme

und einem gemeinsamen Mittagessen ging es zum praktischen Teil ins Revier Bockau. An einem Fallenlehrpfad hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, die unterschiedlichsten Fallen fängig zu stellen. Auch eine Betonröhrenfalle der Firma Werner Tuscher / Abensberg, welche im letzten Fangjagdseminar im August 2016 aufgestellt wurde und in der vergangenen Jagdsaison erfolgreich war, konnte begutachtet werden. Höhepunkt des Tages war der Einbau einer WEKA invasiv Kunststoffröhrenfalle der Firma Funke Gruppe - Jagd- u. Revierbedarf durch die Seminarteilnehmer. Am Ende des sehr lehrreichen Tages erhielt jeder Teilnehmer einen Sachkundenachweis vom Seminarleiter. Für den durchaus kurzweiligen, interessanten und äußerst anschaulich dargestellten Seminarinhalt ergeht ein besonderer Dank an Clemens Strahl.

Kai Georgi, Revierhegemeister

 

 

 

Anschießen/Schießnadel „Büchse“ in Mühlau am 25.03.2017

Am 25.03.2017 trafen sich die Jagdaufseher zum Anschießen ihrer Waffen auf dem Schießstand des Schützenvereines Mühlau e.V.. Traditionell treffen wir uns jedes Jahr vor Beginn der Jagdsaison um, nach der Winterpause, den Treffpunkt unserer Waffen zu ermitteln und unsere Schießfertigkeit zu verbessern. Treffsicherheit ist eines der obersten Gebote bei der Jagd. Das jagdliche Schießen auf den Schießstätten dient der Übung und Förderung in der Fertigkeit beim Umgang mit den Waffen, die bei der Jagdausübung geführt werden. Die ethisch und gesetzlich verankerten Grundsätze des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit fordern von jedem Jäger, das Wild so zu erlegen, dass ihm vermeidbare Schmerzen und Leiden erspart bleiben. Daneben sind bei der Jagdausübung die Erfordernisse der öffentlichen Sicherheit zu beachten, damit bei der Handhabung der Waffen niemand gefährdet wird. Eine regelmäßige Teilnahme am jagdlichen Schießen soll dazu führen, dass jeder Jäger diesen Forderungen in steigendem Maße entsprechen kann (aus der Schießvorschrift des DJV). Doch was passiert, wenn sich etwas, durch äußere Einflüsse an der Waffe verstellt und so das Trefferbild entscheidend verändern könnte? Oder wenn die Schüsse mehrmals das Ziel verfehlen? Hier helfen nur eine wiederholte Überprüfung der Waffe und Schüsse auf eine Scheibe.

In diesem Jahr sind 10 Waidgenossen nach Mühlau angereist, um neben dem Einschießen der Waffen auch die „Schießnadel Büchse“, nach den Bedingungen der Schießvorschrift des Deutschen Jagdschutz-Verbandes e.V., zu erwerben. Während des Schießens hatten die Schützen die Möglichkeit, auf die Anschussscheibe 100m, auf die Anschussscheibe 50m mit offener Visierung und auf den laufenden Keiler 50m zu schießen. Die erzielten Ergebnisse waren sehenswert. Es bleibt zu hoffen, dass die Weidgenossen, die nicht am Schießen teilnahmen, die gebotenen Möglichkeiten in iren Jagdverbänden und Hegeringen nutzen, um sich und ihre Waffen zu testen.

Frank Seyring, Revierhegemeister

Schießleiter Oliver Zwicker (rechts) wertet mit den Schützen das Trefferbild aus

 

Hohe Konzentration bei allen Beteiligten

 

Auf den laufenden Keiler

Erfolgreiche Prüfung zum Jagdaufseher des Jagdaufseherverbandes Sachsen e.V.

Im Zeitraum vom 18.02.2017 bis 05.03.2017 fand jeweils an den Wochenenden der Jagdaufseherlehrgang, im schönen Ambiente des Hotels „Zur Lochmühle“ in Penig (SN), statt. Unsere Vorsitzende, Eva-Maria Leonhardt hatte schon lange im Vorfeld, gemeinsam mit ihrem Vorstand, die Ausbildung organisiert und kompetente Referenten zu den Ausbildungsthemen eingeladen. Dabei hat sich auch die enge Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband Sachsen bewährt.

Am 18.02.2017 war es dann endlich soweit. Die Waidgenossen Christina Koch, Kathleen Rotter, Christian Leichsenring, Maik Walter, Thomas Raab, Niels Rasche, Tobias Stäbs und Christian Schmelzer reisten pünktlich und mit allen notwendigen Ausbildungsvoraussetzungen zur Jagdaufseherausbildung an.

Nach der Eröffnung, durch die Vorsitzende des Jagdaufseherverbandes Sachsen e.V., begann die, gemäß Ausbildungs- und Prüfungsordnung des Verbandes, 60- stündige Ausbildung in den Sachgebieten: Recht, Wildbiologie, Jagdbetrieb, Land- und Waldbau sowie Wildschadenserkennung und Bearbeitung. Zusätzlich wurde durch den RHM Oliver Zwicker ein Schießen, auf einem nahe gelegenen Schießstand, organisiert, um die Schießfertigkeiten der Lehrgangsteilnehmer zu verbessern.

Am Nachmittag des 05.03.2017 fanden sich alle acht Absolventen zur Prüfung ein. Einigen war die Anspannung anzumerken. Während der schriftlichen Prüfung hätte man eine Nadel fallen hören, so konzentriert ging man an die Lösung der Aufgaben. Nach Beendigung der Prüfungsprozedur und der Auswertung der schriftlichen Ergebnisse durch den Prüfungsausschuss konnte die Vorsitzende des Prüfungsausschusses, Eva-Maria Leonhardt, allen zur bestanden Prüfung gratulieren. Im Anschluss wurden die Urkunden feierlich überreicht.

Frank Seyring, Revierhegemeister

Hohe Konzentration während der schriftlichen Prüfung, unter den wachsamen Augen unserer Vorsitzenden

 

Unsere frisch ernannten Jagdaufseher v.l.n.r.: Thomas Raab , Niels Rasche , Tobias Stäps, Kathleen Rotter, Christian Schmelzer , Christian Leichsenring , Maik Walte , Christina Koch , und unsere Vorsitzende Eva-Maria Leonhardt

 

Mitgliedervollversammlung des Jagdaufseher Verbandes Sachsen e.V. am 04.02.2017

Am 04.02.2017 trafen wir uns zu unserer ersten Mitgliederversammlung in diesem Jahr, wieder traditionell im Grillenburger „Waldhof“. Zunächst tagte ab 10:00 Uhr der Vorstand. In der Vorstandssitzung wurden folgende Schwerpunkte behandelt:

  • Abschließende Erstellung des Arbeitsplanes für das Jahr 2017,
  • Neuigkeiten aus dem Landesjagdverbandes Sachsen e.V.,
  • Organisation der Ausbildung unserer Jagdaufseher im Februar/ März 2017,
  • Information zur Zusammenarbeit mit dem Wildhüter St. Hubertus e.V.

Um 13:00 Uhr begann die gut besuchte Mitgliedervollversammlung. Gemäß festgelegter Tagesordnung begrüßte unsere Vorsitzende Eva- Maria Leonhardt die alten und neuen Mitglieder. Im Anschluss erfolgte ein Rückblick auf die Aktivitäten unseres Verbandes im Jahr 2016. Nach Vortrag des Kassenberichtes und dem Bericht der Kassenprüfer wurde die Schatzmeisterin entlastet.

Unsere Vorsitzende stellte den Jahresplanes 2017 vor und gab ihn zur Diskussion frei. Die Jahresplanung wurde anschließend durch die Mitgliederversammlung einstimmig angenommen.

Ein besonderer Punkt war die Bekanntgabe unserer neu zum Revierhegemeister WSH ernannten Weidgenossen Andreas Sporbert, Kai Georgi und Clemens Strahl. Auch in diesem Jahr nehmen einige Mitglieder Anlauf, die Weiterbildung zum Revierhegemeister zu absolvieren. Das gelingt insbesondere auf Grundlage der engen Zusammenarbeit mit dem Wildhüter St. Hubertus e.V.. Dafür unseren herzlichen Dank.

Zum Schluss blieb auch noch reichlich Zeit für den gemeinsamen Interessensaustausch und für jagdliche Erzählungen.

Frank Seyring, Revierhegemeister

Unsere Bläser eröffnen die Versammlung

 

Grillenburg 2017